Skulpturen

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Objekte im öffentlichen Raum sind meist so geformt, dass sie die Aufmerksamkeit der Vorbeikommenden auf sich ziehen. Skulpturen mit besonderer geometrischer Gestalt eignen sich daher oft gut als Beispiele für den Unterricht.

 

Infos zum Linktipp

  • Unterrichtsthemen:
    Modellieren von kreis- und kugelförmigen Objekten
  • Schulstufe: 8. bis 9.
  • Typ: Lernmaterial, Bildergalerie
  • Bereich aus dem Digitalen Kompetenzmodell:
    Punkt 1.4. Entwicklungen und berufliche Perspektiven
    Punkt 3.1. Dokumentation, Publikation und Präsentation

Der link bietet eine Bildersammlung von Skulpturen, die großteils aus Kugeln oder Kugelteilen bestehen. Hinweise auf die Künstler sowie Entstehungsdaten und Standorte der Kunstwerke ergänzen die Aufnahmen. Einige der Objekte – besonders die „Halbkugeln“ des Schweizer Künstlers Max Bill – eignen sich gut zum Modellieren mit einem CAD-Programm.

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Idee zum Unterrichtseinsatz

Im Geometrieunterricht wird der „Kanon“ an geometrischen Formen in altersadäquater Weise erarbeitet. Die Behandlung der Eigenschaften soll ausgehend von realen Objekten durch schrittweise Abstraktion erfolgen. Kugelformen kommen im Alltag nicht allzu häufig vor und sind daher nicht ganz einfach zu begreifen.
Die hier gezeigten Objekte stellen einerseits einen Bezug zur bildenden Kunst dar anderseits haben sie bereits einen hohen Grad an Abstraktion. Das erleichtert das Umsetzen in eine Form, die von den Schülerinnen und Schülern mit CAD modelliert und eventuell auch visualisiert, d. h. mit Material versehen, werden kann. Die Vielfalt der gezeigten Formen ermöglicht eine individuelle Auswahl. Ein weiterer Vorschlag wäre das eigenständige Entwerfen und Gestalten künstlerischer Objekte durch die Schülerinnen und Schüler. Eventuell könnte eine Ausstellung der CAD-Zeichnungen durchgeführt werden und in Werkerziehung eine praktische Umsetzung aus geeignetem Material erfolgen.

Fazit

Nicht alle der gezeigten Kunstwerke werden dem Betrachter bzw. der Betrachterin gefallen. Das bewußte Wahrnehmen unserer Umgebung und die kritische Auseinandersetzung damit sind jedenfalls auch Ziele eines zeitgemäßen Geometrieunterrichts.


„Die enge Verflechtung der Kunst mit der Geometrie ist nicht erst in der Renaissance entstanden. Diesem Zusammenhang Rechnung zu tragen und ihn immer wieder anzusprechen und zu verwenden, stellt eine bedeutende Bereicherung des GZ-Unterrichts dar. Der Besuch geeigneter Ausstellungen weckt bei vielen Jugendlichen der betroffenen Altersstufen Neugierde und Interesse.“

 

 

Viel Freude beim Auseinandersetzen mit der Kunst im öffentlichen Raum und beim Entwerfen eigener Werke wünscht Ihnen und vor allem Ihren SchülerInnen
Ihr ePilot Manfred Blümel

 

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