Digitales Botanisieren und Tierbestimmen für Computerkids

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ePilot_BU_animals2Der Biologe und Ökologe Georg Grabherr sagte im Ö1 Menschenbilder Interview vom 16.3.2014, dass es wichtig wäre, dass Kinder in nach der Schule zumindest 20 Pflanzenarten richtig bestimmen können. Denn nur wer die Natur kennt, der hat auch Interesse sie zu schützen. Genau! Wie aber können uns digitale Endgeräte bei diesem Ansinnen helfen?

 

Infos zum Linktipp

Linktipp www.anymals.org
Flyer Android (etwas älter erklärt aber die Idee dahinter recht gut)
Ö1 Menschenbilder mit Georg Grabherr
Zum Weiterlesen Artensteckbriefe zum Bestimmen
Unterrichtsthema Artenvielfalt, Biodiversität, heimische Tiere und Pflanzen, Ökologie
Schulstufe ab der 7.
Typ Projektidee, App
Digitales Kompetenzmodell 2.2.Gestaltung und Nutzung persönlicher IS
2.4. Mensch-Maschine Schnittstelle
3.1. Dokumentation, Publikation und Präsentation
4.3. Automatisierung von Handlungsanw.

Wir wollen also raus! Ein guter Gedanke, denn Biologieunterricht draußen passt als außerschulischer Biologielernort wunderbar. Das Projekt anymals+plants kann uns einerseits beim Bestimmen, andererseits auch beim „Sammeln“ helfen.

 

Idee zum Unterrichtseinsatz

Die Projekthomepage von anymals+plants bietet einerseits die Möglichkeit zu registrieren, dazu reicht ein Benutzername und eine Emailadresse.

Die Registrierung ist erforderlich, wenn man auch „Sammeln“, das heißt auch eigene Sichtungen hochladen will. Es besteht sicherlich, dass man einen Account für die Klasse über eine eigene Emailadresse erstellt (diese ist für die SchülerInnen dann irrelevant) mit einem für die SchülerInnen gedachten Benutzernamen und Passwort.

Über die Homepage kann man sich die Sichtungen ansehen, diese Kommentieren oder auch nachbestimmen.

Für den Außeneinsatz gibt es für Android, iPhone, iPad und Windows Phone 8 eine App, mit der kann man:

  • Artenvorkommen für die aktuelle Position abfragen
  • Von Nutzern erstellte Naturführer herunterladen (Achtung besser im WLAN wegen Datenmenge)
  • Eigenen Sichtungen hochladen – mit eigenem Fotos als Beweis
  • eigene Beobachtungsformulare erstellen
  • auf die weltweit schnellste und größte Artendatenbank zugreifen
  • Outdoor ohne Datenverbindung nutzbar
    allerdings stehen dann nur schon heruntergeladene Naturführer zur Verfügung
    eigene Sichtungen können in der App „geparkt“ werden, bis man im WLAN ist und dann erst mit dem Hochladen Button veröffentlicht werden.
  • an die GBIF (Global Biodiversity Information Facility) Datenbank angebunden
  • ist mehrsprachig
  • Bei Sichtungen ist es von Vorteil, wenn man die Pflanzen vorher bestimmt und den lateinischen Namen dazu hat.
    Als Möglichkeit können die Artensteckbriefe der Natura 2000 Box (ePilot vom 16.3.2013) verwendet werden. Hier kann man als LehrerIn passende Artensteckbriefe anbieten und so die ersten Bestimmungsübungen für AnfängerInnen erleichtern.

     

    Fazit

    Es ist schon sehr schön, wenn die SchülerInnen Pflanzen bestimmt haben, diese als Sichtung in einer internationalen Datenbank zu veröffentlichen und sich damit als Teil der Biodiversitätsforschung zu fühlen!

     


    „Ich sehe die App als eine Möglichkeit sich der Artenvielfalt rund um unser Lebens- und Schulumfeld bewusst zu nähern und die Neugierde und das Hinschauen auf die Natur bei den SchülerInnen zu steigern!“

    Veronika Kunnert

     

     

    Deine/Ihre ePilotin Veronika Kunnert-Wernhart

     

     

     

     

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    Eine Antwort zu “Digitales Botanisieren und Tierbestimmen für Computerkids”

    1. tajmel joachim sagt:

      bin sehr gespannt

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