Schülerradio – „Die österreichische Seele und der Sport“

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ePilot_BSPWarum feiert Österreich frenetisch die Rückkehr eines Sportlers, obwohl dieser disqualifiziert wurde und gar nichts gewonnen hat? Die von SchülerInnen der LaSalle-Schule in Wien-Strebersdorf gestaltete Radiosendung „Die österreichische Seele und der Sport“ setzt sich kritisch mit der Reaktion Österreichs auf die Disqualifizierung von Karl Schranz von den Olympischen Winterspielen 1972 in Sapporo auseinander.

 

Infos zum Linktipp

  • Unterrichtsthema: Sport und Politik, Sport und Heldentum, Sportgeschichte
  • Schulstufe: 8. – 13.
  • Typ: Audio

„Schüler-Radio“ ist eine Webseite des Bundesministeriums für Unterricht und Kunst und unterstützt SchülerInnen und LehrerInnen beim Radiomachen. Auf der Seite finden sich nicht nur zahlreiche Informationen zur Gestaltung einer Radiosendung, sondern auch ein Sendungsarchiv, das mittlerweile sehr umfangreich ist. Darunter die sehr professionell gestaltete und äußerst spannend zu hörende Sendung mit dem Titel „Die österreichische Seele und der Sport“. Das 7-minütige Mini-Feature setzt sich kritisch mit der Reaktion Österreichs auf die Disqualifizierung von Karl Schranz von den Olympischen Winterspielen 1972 auseinander und geht der Frage nach, warum Österreich Schranz bei seiner Rückkehr als Helden feiert, obwohl dieser gar nichts gewonnen hatte. Zu hören sind u.a. Interview-Ausschnitte mit mehreren ExpertInnen und Zeitzeugen sowie historische Tondokumente. Prädikat: Hörenswert!!

 

Links zum Angebot

 

Idee zum Unterrichtseinsatz

Die Sendung eignet sich nicht nur zum Nachhören und als Ausgangspunkt einer SchülerInnen-Diskussion (z.B. im Rahmen einer Supplier-Stunde), sondern kann auch dazu anregen, mit SchülerInnen eine Radio-Sendung zu einem Sport-Thema zu gestalten.

Eine Radiosendung, die nicht nur spannend zu hören ist, sondern auch zum Radiomachen einlädt.

 


„Die Sendung weist durch die Person Karl Schranz aktuelle Bezüge zum tagespolitischen Geschehen auf. Die Rolle Karl Schranz bei der Planung der kommenden Winterspiele in Sotschi ist nicht unkritisch zu betrachten und zeigt, dass sich Sport und Politik nicht voneinander trennen lassen, auch, wenn dies beispielsweise ÖSV-Präsident Karl Schröcksnadel in einem aktuellen Interview von SportlerInnen fordert: „Ich würde keinem Sportler raten, sich politisch zu äußern. Das ist nicht sein Thema. Ein Sportler will seinen Sport ausüben, will weit springen, schnell fahren, gewinnen. Darauf soll er fokussiert sein, das ist seine Welt. Hat er aufgehört, kann er ja immer noch in die Politik gehen“ (Der Standard, 3. Jänner 2014)“

 

 

Sportliche Grüße,
Deine e-Pilotin
Marianne Ullmann

 

 

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