Make ‘n‘ Break Party

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ePilot_GZ_make_n_breakDas kurze Video wirbt für eine neue Version des bekannten Spieleklassikers Make ‘n‘ Break. Wie bei der herkömmlichen Spielart müssen „Bauwerke“ nach vorgegebenen Bildern errichtet werden, und das auf Zeit. Schnelle räumliche Auffassungsgabe ist deshalb bei diesem Spiel von Vorteil und wird dabei auch intensiv trainiert. Die zehn Bausteine haben hier unterschiedliche Grundformen und Farben, die Bilder sind Aufrisse.

 

Infos zum Linktipp

  • Unterrichtsthemen:
    Raumgeometrie spielerisch
  • Schulstufe:
    ab der 3.
  • Typ:
    Video, Spiel
  • Bereich aus dem Digitalen Kompetenzmodell:
    Punkt 3.1. Dokumentation, Publikation und Präsentation

Bei der Partyversion des Spiels wird in Teams gebaut. Der oder die BaumeisterIn sieht die Vorlage nicht, sondern sie wird von den Teammitgliedern verbal beschrieben. Auch hier geht es auf Zeit. Bei einem der vier Spielmodi, die in dem Video kurz erklärt werden, dürfen zwei vorgegebene Schlüsselwörter bei der Beschreibung nicht verwendet werden, bei einem anderen muss die verbale Beschreibung mit verbundenen Augen umgesetzt werden. Jedenfalls kommt es nicht nur auf das rasche Bauen, sondern vor allem auch auf das zielgerichtete, effiziente und klare Beschreiben der Formen an.

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Idee zum Unterrichtseinsatz

Es gibt eine große Anzahl von Spielen, bei denen die geometrischen Fähigkeiten trainiert werden. Neben dem diesmal empfohlenen Make ‘n‘ Break ist beispielsweise „La Boca“ zu nennen, bei dem zwei Spielerinnen oder Spieler ein Objekt bauen müssen, von dem einer nur die Vorderseite, eine nur die Rückseite als Vorlage hat. Bei „Ubongo“ geht es um das rasche Auslegen von Flächen mit pentominoähnlichen Formen. Auch das Hantieren und Bewegen solcher zweidimensionalen Objekte trägt zur Entwicklung des räumlichen Vorstellungsvermögens bei. Neben den genannten gibt es zahlreiche andere Spiele mit geometrischem Hintergrund.
Der methodisch geschickte Einsatz solcher Spiele trägt zur Bereicherung des Unterrichts und zur Motivation der Kinder wesentlich bei. Dabei wird das Raumvorstellungsvermögen trainiert, ohne dass die Kinder es als Anstrengung empfinden. Vertretungsstunden, Freizeitbereiche oder Stunden vor Ferien bieten sich dafür an. Kinder, die mit ihren Arbeiten früher fertig sind, könnten auch mit der Möglichkeit des Spielens belohnt werden. Allerdings kann dies zur Folge haben, dass alle rasch fertig sein wollen und dadurch die nötige Sorgfalt beim Arbeiten hintangestellt wird.

Fazit

Speziell Make ‘n‘ Break, aber auch andere Spiele stellen eine tolle Möglichkeit dar, die Fähigkeiten des räumlichen Vorstellens zu trainieren. Darauf sollten wir GeometrielehrerInnen nicht verzichten. Der fallweise Einsatz im Unterricht kann auch Anregung sein, daheim solche Spiele anzuschaffen und zu verwenden.


„An dem Spiel Make ‘n‘ Break Party gefällt mir besonders der Aspekt, dass die räumlichen Objekte nicht direkt nach der Vorlage gebaut werden, sondern über den „Umweg“ der verbalen Beschreibung durch ein Teammitglied. Dadurch werden einerseits die sprachlichen Fähigkeiten geschult, andererseits wird die Tatsache deutlich, dass das Bild die Informationen viel rascher und „kompakter“ liefert. Kein Architekt, keine Architektin würde die Planung eines Haus verbal beschreiben. Keine Baumeisterin, kein Baumeister könnte das Gebäude auf Grundlage so einer Beschreibung errichten. Dieser Gesichtspunkt sollte im Geometrieunterricht immer wieder angesprochen werden, stellt er doch – nach dem Motto „Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte.“ – den wesentlichen Grund für das Anfertigen technischer Zeichnungen dar.“

 

 

Viel Spaß beim spielerischen Trainieren der Raumvorstellung, schöne Festtage und alles Gute für 2014 wünscht
Ihr e-Pilot für Geometrisches Zeichnen
Manfred Blümel

 

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